Die 5. Jahrestagung Kultur- und Kreativwirtschaft fokussiert die Neuen Wege in der Politik, die seit Anfang 2008 beschritten werden - von der politischen Re-Organisation bis zu neuen Fördermaßnahmen.
Es sprechen rund 40 prominente Experten: Zum politischen Auftakt spricht Bernd Neumann, der Staatsminister für Kultur und Medien, Margriet Leemhuis, Stellvertretende Botschafterin für internationale kulturelle
Zusammenarbeit beim Auswärtigen Amt der Niederlande; Hans-Joachim Otto MdB (FDP), Vorsitzender
des Ausschusses für Kultur sowie Dieter Gorny, Direktor Kreativwirtschaft der Europäischen Kulturhauptstadt, RUHR.2010.
Die Kreativwirtschaft ist mittlerweile fester Bestandteil der politischen Agenda geworden:
- Der Deutsche Bundestag hat einen Beschluss zur Kulturwirtschaft (14-Punkte-Katalog) verabschiedet.
- Die Bundesregierung hat die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft ins Leben gerufen.
- Eine einheitliche statistische Definition der Kreativwirtschaft wurde von den Wirtschaftsministern der Länder verabschiedet.
- In drei Bundesländern bildeten Ministerien Arbeitseinheiten zur Kreativwirtschaft.
- Die Investitionsbank Berlin und das Land Berlin legten den ersten Venture Capital Fonds für Kreativwirtschaft auf.
- Mannheim hat als erste Stadt in Deutschland die Dezernate Kultur und Wirtschaft vereint.
- RUHR.2010, Kulturhauptstadt Europas 2010, macht die Kreativwirtschaft zum Schwerpunkt.
Jetzt müssen dringende Fragen beantwortet und Problemlösungen entwickelt werden. National ist die Aufgabenverteilung zwischen den Handelnden des privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Sektors zu diskutieren. Auch die Aufgabe der Wirtschaftspolitik im Unterschied oder gemeinsam mit der Kulturpolitik, die Rolle der Stiftungen, die Forderungen an Industrie und Wirtschaft, hier vor allem an die Kreditwirtschaft, sind zu beleuchten. Auf europäischer Ebenemüssen die Marktstrategien der unterschiedlichen Kulturbranchen erörtert werden, wie auch die Möglichkeiten von Netzwerken. Weltweit wird die Kreativwirtschaft durch die UNESCO Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen politisch neu verortet.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Veronika Kolb - Leiterin Regionalbüro Berlin-Brandenburg
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Bernd Fesel - Geschäftsführer Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft
Dr. Roland Bernecker - Generalsekretär Deutsche UNESCO Kommission e.V.